Beate Brenner

Niederösterreich

Gemeinsam mit ihrem Mann Walter führt Beate den Biohof Brenner in Schönfeld an der Wild bereits in vierter Generation. Der Betrieb umfasst rund 40 Hektar Ackerfläche, 11 Hektar Wald sowie eine Streuobstwiese.


Einsatz für die Biodiversität:

Der Schwerpunkt liegt auf dem Anbau von Urgetreidesorten wie Dinkel, Einkorn, Emmer, Waldstaudenkorn und Champagnerroggen. Vom Feld über die eigene Mühle bis in die Backstube erfolgt die gesamte Verarbeitung direkt am Hof. Beate ist die Bäckerin und verantwortet die Direktvermarktung. Sauerteig, Zeit und hochwertige Rohstoffe – mehr braucht es für ihre bereits ausgezeichneten Brote nicht. Auch die Fruchtfolge am Feld ist von Vielfalt geprägt. Dazu kommt eine möglichst schonende Bodenbearbeitung und der Mut, Neues zu wagen. So werden Kulturen wie Lupinen, Linsen oder Kümmel integriert und auch der Gemengeanbau erprobt. Daraus entstehen bei Beate in der Backstube wieder neue Produkte, wie die bereits allseits beliebten Lupinenweckerl und Kraftweckerl. Eine naturnah bewirtschaftete Streuobstwiese mit seltenen Apfelsorten wie rote Sternrenette oder Berner Rosenapfel und der Boikenapfel, darunter ein über 100-jähriger Baum, ergänzt den Betrieb. Zudem wurden für den Verzehr geeignete Vogelbeerbäume neu gepflanzt. Für Beate ist Biodiversität die Grundlage für Qualität und Resilienz und sie freut sich, dass Sie das alte Handwerk der Backkunst gemeinsam mit kreativen, neuen Wegen am Hof beschreiten kann. Das positive Feedback ihrer Kundinnen und Kunden bestätigt ihren Leitspruch: „Brenners Bestes – Handwerk, das man schmeckt, BIO das man fühlt.“