Markus Pfalz
Im Jahr 2026 plant Markus Pfalz unter anderem mehr Wasserstellen zu schaffen: Neben einem Weingarten entsteht ein kleiner Teich, an einem weiteren Standort wird eine eingegrabene Badewanne zur Insekten- und Vogeltränke. Diese zusätzlichen Wasserflächen schaffen wichtige Rückzugsorte und erhöhen die Strukturvielfalt in den Weingärten. Ergänzend baut Markus Pfalz fünf neue Insektenhotels, legt neue Totholzhaufen an und erweitert die Vogelnistplätze – mit sichtbarem Erfolg, denn in den vergangenen Jahren wurden deutlich mehr Vogelnester beobachtet.
Bereits im Vorjahr pflanzte er über 150 Bäume und Sträucher wie Wildbirne, Quitte und Hartriegel. Totholz- und Steinhaufen bieten weiteren Tierarten Unterschlupf. Lavendel und Schwertlilien sorgen für mehrjähriges Blütenangebot.
Seine Weingärten werden artenreich begrünt, unter anderem mit Leguminosen zur natürlichen Stickstoffbindung. Die Begrünungen werden gewalzt statt gemulcht, wodurch Blüten erhalten und Insekten geschont werden. Alternierende Bodenbearbeitung und Unterstockbegrünung fördern Bodenleben und Wasserspeicherung. Zudem wird die Entblätterung rund um Vogelnester bewusst reduziert.
Foto Porträt: Karl Hofstätter


