Robert Limberger

Oberösterreich

Robert Limberger hat seinen ehemaligen Schweinemastbetrieb im oberösterreichischen Voralpenland in einen Betrieb mit Schwerpunkt Naturmanagement und artenreiche Wiesenlandschaften umgewandelt.


Einsatz für die Biodiversität:

Robert Limberger bewirtschaftet rund 50 Hektar Grünland sowie acht Hektar Wald. Den Hof führt er seit seinem 17. Lebensjahr. Ursprünglich war es ein klassischer Acker- und Schweinemastbetrieb. Mit der Zeit entfernte er sich jedoch zunehmend von dieser Produktionsweise und entschied sich für einen grundlegenden Wandel: Heute stehen Naturschutz und nachhaltige Landschaftspflege im Mittelpunkt seines Betriebes.

Vor vier Jahren säte Limberger zuerst seine eigenen Flächen, später auch Pachtflächen von zwei benachbarten Betrieben mit artenreichen regionalen Saatgutmischungen neu an. Seitdem entwickeln sich vielfältige Blumenwiesen, die zahlreiche Insekten anziehen und Lebensraum für viele Wildtiere sind. Die Wiesen werden ein- bis zweimal jährlich gemäht, das Mähgut wird überwiegend in einer nahegelegenen Biogasanlage verwertet. Zusätzliche legte Robert Limberger Wallhecken entlang von Grundstücksgrenzen an, mittlerweile sind es rund 400 Laufmeter. Diese mit heimischen Bäumen und Sträuchern bepflanzten Wälle dienen als Windschutz und bieten Rückzugsräume für Tiere wie Fasane.

Auch im Wald engagiert sich der Landwirt für mehr Biodiversität und beteiligt sich am Projekt „Trittsteinbiotope“. Für Limberger ist sein Hof ein langfristiges Projekt: Er möchte eine vielfältige Kulturlandschaft schaffen, die er seinen Kindern und Nachfahren in gutem Zustand übergeben kann.