Renaturierung - so kann es gehen

Wir laden Sie ganz herzlich zu einem außergewöhnlichen Austausch „RENATURIERUNG – SO KANN ES GEHEN“ am 27. April 2026 ein. Bäuerinnen und Bauern, ökologische Experten und Expertinnen, Vertreter*innen aus Naturparken, Gemeinden und Unternehmen werden über Ideen sprechen, wie sie in ihrem Bereich die Wiederherstellung von Lebensräumen konkret anpacken und was es dafür noch braucht. Vertreter*innen der Europäischen Kommission, des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt, der Wissenschaft und der Jugend begleiten und kommentieren dieses aktuelle Thema. Ein ausgiebiges Netzwerk-Mittagessen garantiert, dass der persönliche Austausch nicht zu kurz kommt.
Programm
11:00 | BEGRÜSSUNG
Wolfgang Suske, suske consulting
Matthias Böhm, Bioverband Erde & Saat
11:10 -13:00 | SO KANN ES GEHEN
Bäuerinnen und Bauern beschreiben gemeinsam mit Expertinnen und Experten, wie sie in ihrer Region und auf ihrem Betrieb Wiederherstellungsmaßnahmen umsetzen oder was sie sich konkret vorstellen können umzusetzen.
- Wie können Tagfalter in der Landwirtschaft gefördert werden?
Johannes Rüdisser (Experte für Biodiversität und Artenvielfalt) und Maria Parzmayr (Bäuerin aus Oberösterreich)
- Wie gelingt im außeralpinen Bereich ein erfolgreiches Beweidungsprojekt?
Ronald Würflinger (Geschäftsführer Blühendes Österreich) und Vinzenz Harbich (Bauer aus Niederösterreich)
- Wie kann man Wiederherstellungsmaßnahmen in einem großen Naturpark angehen?
Anna Luidolt (Naturpark Südsteiermark) und Peter Draxler (Bauer aus der Steiermark)
- Wie funktioniert die Renaturierung von Mooren?
Christian Schröck (Moor-Experte und fachlicher Leiter LIFE AMooRe) und Johanna Gerhalter (Bäuerin aus Salzburg
- Wie können in intensiv bewirtschafteten Räumen Lebensräume wiederhergestellt werden?
Andreas Danzl (Naturschutzabteilung Tirol) und Johann Moser (Bauer aus Tirol)
13:00 -14:30 | NETZWERK-MITTAGESSEN
Netzwerk-Mittagessen an vier Themenzentren: Kommen Sie ins Gespräch mit Expert*innen und Praktiker*innen.
- Tagfalter-Eck
Wie wird der Index der Wiesenschmetterlinge erhoben und wie kann ich mich beteiligen? Was ist beim Schutz von Tagfaltern besonders wichtig? Wie kann ich selbst mein Gebiet auf Eignung für Tagfalter checken? - Feld- und Wiesenvögel
Wie wird der Farmland Bird Index erhoben und welche Vogelarten sollte ich in meiner Region besonders beachten? Was können wir für Feldlerche und Kiebitz aktiv beisteuern? - Vernetzung und Korridore
Warum ist die Vernetzung von Lebensräumen von so großer Bedeutung? Wie kann Vernetzung praktisch angegangen werden? - Lebensraumtypen und Moore
Was ist für die Wiederherstellung von Lebensraumtypen besonders wichtig? Welche Herausforderungen gibt es bei der Renaturierung von Mooren?
14:30 -16:00 | WIE KANN ES GEHEN – UND WO STEHEN WIR?
Live Statements, Video-Statements und Podiumsgespräch
Mit Angelika Rubin (Europäische Kommission), Lukas Weber-Hajszan (BMLUK), Lena Atzmüller (Österreichisches Jugendbiodiversitätsnetzwerk), Thomas Wrbka (Universität Wien), Dietlind Proske-Zebinger (Naturschutzabteilung Steiermark)
Schicken Sie uns ein Video-Statement – wir reden darüber.
16:00 -16:30 | BEKANNTGABE DER NEUEN FARMING FOR NATURE BIODIVERSITÄTSBOTSCHAFTER*INNEN
Ausklang bei Wein und Saft
Datum und Ort
27.04.2026, 11:00 - 16:30 Uhr
Ankersaal Wien
Absberggasse 27, 1100 Wien
Der Ankersaal ist mit öffentlichen Verkehrsmittel vom Hauptbahnhof in ca. 25 Minuten zu erreichen. Details zur Anreise siehe https://www.kulturhaus-brotfabrik.at/anfahrt
Kosten und weitere Informationen
Tagungsbeitrag für Verpflegung: 30,-€
Im Zuge der Veranstaltung können von den Teilnehmenden Fotoaufnahmen gemacht werden. Verwendet werden die Fotoaufnahmen zu Dokumentations- bzw. Präsentationszwecken.
Bei Fragen wenden Sie sich an Hr. Johannes Maurer, office_at_suske.at