Agroforst als Antwort auf den Klimawandel

Bauernhofspaziergang bei Irene Lüdemann im Waldviertel

„Agroforst ist ein bisschen wie Kindererziehung. Anfangs braucht es viel Pflege und Aufmerksamkeit, später entwickelt sich vieles von selbst.“ Mit diesem Vergleich brachte Theresia Markut vom FiBL beim Bauernhofspaziergang am Biolindner Hof im Waldviertel die Idee hinter Agroforst auf den Punkt.

Gemeinsam mit Biodiversitätsbotschafterin Irene Lüdemann und Gerald Lindner erkundeten rund 25 Teilnehmer*innen Mehrnutzenhecken, Agroforstflächen und weitere Biodiversitätselemente. Sie erfuhren, wie Bäume Wind bremsen, Wasser länger im Boden halten, Lebensräume schaffen und künftig sogar Energieholz für den eigenen Betrieb liefern.

Der Spaziergang zeigte aber auch: Agroforst ist kein Patentrezept, sondern eine Investition in die Zukunft. Die ersten Jahre verlangen Geduld und Pflege – langfristig profitieren Boden, Artenvielfalt und Landwirtschaft gleichermaßen. Ergänzt wird dieses Konzept am Biolindner Hof durch pfluglose Bodenbearbeitung, Zwischenfrüchte, Untersaaten und viele weitere Maßnahmen für gesunde Böden.

Den ausführlichen Nachbericht mit vielen Bildern und den wichtigsten Erkenntnissen gibt es hier.