Biodiversität im Vollerwerb - Geht das?

Bauernhofspaziergang bei Carmen und Andreas Petutschnig-Erschen in Kärnten

Wie lassen sich hochwertige Lebensmittel produzieren und gleichzeitig Natur, Boden und Artenvielfalt fördern? Beim Bauernhofspaziergang am Bio-Hof Windisch in Globasnitz zeigten Carmen und Andreas Petutschnig-Erschen, wie sie dieser Frage im Alltag begegnen.

Von rund 200 Ziegen – darunter die seltene Pinzgauer Gebirgsziege – über Bio-Strohschweine und Pilzzucht bis zu vielfältigen Ackerkulturen: Auf dem Hof greifen unterschiedliche Betriebszweige ineinander. Eigene Futtermittel, vielfältige Fruchtfolgen, Untersaaten und Begrünungen schaffen Kreisläufe und fördern zugleich die Biodiversität.

Besonders eindrücklich war die Vielfalt auf den Äckern, wo sich beispielsweise Klee als Untersaat von Soja bewährt. Andreas erklärt: „Auch wenn heuer deutlich weniger Niederschlag gefallen ist, ist der Klee gut aufgegangen. Sobald der Soja geerntet ist, bekommt er Licht und Platz und kann sich richtig gut entwickeln. So bleibt der Boden bedeckt und das Bodenleben intakt.“

Einen ausführlichen Nachbericht mit vielen Bildern gibt es hier zum Nachlesen!