Essbarer Naturschutz: Rinder als Landschaftspfleger

Beim Bauernhofspaziergang bei Alois Kiegerl in der Weststeiermark wurde sichtbar, was er unter „essbarem Naturschutz“ versteht: Seine Murbodner Rinder liefern nicht nur hochwertiges Fleisch, sondern helfen auch dabei, artenreiche Wiesen, Weiden und Almlandschaften zu erhalten. „Wenn diese Flächen keiner mehr bewirtschaftet, ist fraglich, wie sie als Grünland erhalten bleiben“, bringt Alois eine zentrale Herausforderung auf den Punkt. Gemeinsam mit Botaniker Maik Preßnitz ging es zu vielfältig genutzten Grünlandflächen, im Tal und auf der Alm. Der Nachmittag zeigte eindrucksvoll: Landwirtschaft und Naturschutz müssen kein Widerspruch sein – entscheidend ist, wie und mit welcher Intensität wir unsere Landschaft bewirtschaften.
Einen ausführlichen Nachbericht mit vielen Bildern gibt es hier zum Nachlesen!