Top 9 im Jahr 2025

Endspurt in der Wahl zur/zum Biodiversitätsbotschafter*in 2025

Österreichweit wurden 23 Bäuerinnen und Bauern nominiert, um Biodiversitätsbotschafter*in 2025 zu werden. Sie alle durchliefen einen mehrstufigen Auswahlprozess, denn am Ende werden nur fünf von ihnen von einer fachkundigen Experten-Jury als Botschafter*in für Biodiversität 2025 ausgezeichnet.

Neun der 23 nominierten Bäuerinnen und Bauern kamen in die engere Auswahl und wurden zwischen Ende März und Anfang April 2025 von einem Mitglied unserer Experten-Jury auf ihren Betrieben besucht.


Birgit Braunstein

„Sorgsamer Umgang mit der Natur, der Schöpfung und dem Handwerk“ – für Birgit eine Herzensangelegenheit, die nicht nur in ihren Weingärten und den extensiv bewirtschafteten Grünlandflächen, sondern auch auf dem historischen Langstreckhof allgegenwärtig ist.


Eveline Bruynincx

Eveline lässt auf dem Nellinggut ein besonders facettenreiches Fleckchen Kulturlandschaft entstehen. „Das Entreichern der Landschaft wieder rückgängig machen“, das erklärte Ziel von Eveline und ihrem Mann Florian wird dank eines clever durchdachten Betriebskonzeptes vorbildlich umgesetzt.


Brigitte Dörner

Salzburgs erste Bio-Blumenbäurin steht für Regionalität, Nachhaltigkeit und Saisonalität und zwar in einem Bereich, in dem diese heutzutage oft genutzten Schlagworte noch wenig Beachtung finden – in der Schnittblumenproduktion. Mit Streuobstwiesen sowie Stein- und Totholzhaufen schafft Brigitte zusätzlich Platz für die Natur.


Christiane Halder

Vielfalt durch und durch findet man am Biohof von Christiane und ihrem Mann Hans. Verschiedenste Gemüse- und Obstsorten sowie Blumen und Kräuter sorgen für eine farbenprächtige Mischung auf den kleinstrukturierten Flächen, auf denen viele Arbeiten noch per Hand erledigt werden.


Markus Lang

Biokräuteranbau, naturnaher Mischwald, extensives Grünland, Feuchtbiotope und Streuobstwiesen – bunt gemischte Lebensraumvielfalt auf dem Betrieb des passionierten Jägers. Nicht weniger bunt gemischt die Rinderherde, die Markus bei der Grünlandpflege unter die Arme greift.


Roswitha Marold

Eine Landwirtschaft ohne Tiere ist für Roswitha nicht vorstellbar. Ihren Kühen soll es an nichts fehlen: „Wir bieten ihnen Platz und arbeiten mit der Natur, aus Überzeugung und aus Liebe zum Tier.“ Mit Blühflächen, Bäumen und Hecken schafft Roswitha zusätzliche Rückzugsorte für die Artenvielfalt auf ihren Grünlandflächen.


Josef Pfeffer

Ständige Bodenbedeckung mit Zwischenfrüchten oder Untersaaten ist für Josef auf seinen Äckern genauso wichtig wie weitgehender Verzicht auf Bodenbearbeitung. Die bodenschonende Bewirtschaftung ist nicht nur gut für die Natur. „Auch in schwierigeren Jahren erziele ich damit stabilere Erträge und die schwierigen Jahre werden mehr.“


Johann Schauer

Auf seinem Bio-Rindermastbetrieb ist es Johann wichtig, dass auch die Natur ausreichend Platz findet. Egal ob die Anlage eines Teichs, das Pflanzen von Hecken und Bäumen oder die Ansaat von Blumenwiesen: „Ich möchte der Natur wieder etwas zurückgeben. Gleichzeitig verschönere ich so meinen eigenen Arbeitsplatz und von der Gesellschaft bekomme ich positive Rückmeldungen für meinen Einsatz.“


Franziska Skoff

Rosenacker, Streuobstwiesen, Magerwiesen – allesamt nach biologischen Richtlinien bewirtschaftet, aufgewertet u.a. mit Steinstufen, Nistkästen und Totholzhecken: Auf dem 3 ha großen Betrieb finden Wildbienen, Schlingnattern & Co vielgestaltige Rückzugsorte. „Gleichzeitig ist es mir wichtig, dass ich von meinem Hof leben kann“, über 90 verschiedene Produkte verarbeitet Franziska in Direktvermarktung.


Wer wird Biodiversitätsbotschafter*in 2025?

Schon gespannt, welcher der neun Betriebe Biodiversitätsbotschafter*in wird? Dann habt noch ein wenig Geduld – die fünf Botschafter*innen 2025 werden Anfang nächster Woche bekannt gegeben.